Brünn (CZ) mit ProSpeed vom 02.06.2001 bis 04.06.2001

Nico schrieb in de.rec.sport.motorsport.motorrad:

Aloa,

letztes Wochenende waren die piega-Leute mal wieder ringisieren. Diesmal fünf Leute: Harschi, Alex, sveze, Reidi und ich.

Die Anreise war fürchterlich, von Stuttgart bis Nürnberg über 4 Stunden, ein Stau nach dem anderen. So kamen wir spät in der Nacht an.
Samstags haben wir dann gleich den Gixer getestet und waren - wie zu erwarten - begeistert. Endlich ein Mopped nach unserem Geschmack.
sveze legte sich gleich nach den ersten Runden hin, ist auf einer Ölspur ausgerutscht. Jedoch kein (weiterer) körperlicher Schaden. Das Mopped sah auch richtbar aus, jedoch stellte sich heraus, dass der Motor nur noch bis 4000 rpm Gas annahm, wahrscheinlich hat die Zündbox den Überschlag nicht verkraftet. Das Aus für die kleine FZR. Sven fuhr dann einige Runden mit unserer FZR. Reidi und ich fuhren das Qualifying, er auf FZR, ich auf Gixer. Reidi landete irgendwo auf dem 22. Platz, ich auf dem 12. Naja.
Sonntag dann die Sprintrennen. Reidi fuhr kein nennenswertes Resultat, ich konnte meinen 12. Platz halten. Schade, ein Pokälchen hätte ich gerne gehabt. Bestzeiten an diesem Tag: Reidi 1:22:8, ich 1:22:0. Ich hatte grosse Probleme mit der für mein Gewicht wohl zu weichen Gabel, die beim Anbremsen durchschlug und mir ein späteres Bremsen unmöglich machten. Mit dieser Zeit qualifizierte sich Reidi für Platz 10 für das Rennen im Sportfahrerpokal am Montag mit dem Gixer. Harschi fuhr an diesem Tag extremste Extremschräglagen, bis er die Haftgrenze überschritt und absegelte. Dieser Schaden war jedoch mit Hilfe von svezes Motordeckel zu reparieren. Mein gestecktes Ziel, unter 1:20 zu fahren schien in greifbarer Nähe...
Doch der Abend war dann wohl zu feucht.

Montag mit einer matschigen Birne aufgewacht, an der FZR Reifen montiert und beinahe das Rennen verschwitzt. Bei Temperaturen von 7° (Luft) und 12° (Boden) waren die Bedingungen nicht gerade ideal. Ich brach das 600er Rennen nach der halben Renndistanz ab, es war einfach nicht mein Tag.
Reidi fuhr an diesem Tag in der 750er Klasse und hatte im Rennen einen super Start. Er lag nach der ersten Runde auf Platz sieben und konnte sich (auch durch Ausfälle) auf Platz 5 vorarbeiten. Da ein Lizenzfahrer dabei war, kam er schliesslich auf Platz 4 mit einer 2:18:1! Eine super Zeit, die für mich an diesem Tag uneinholbar war, zumal es nachmittags leicht regnete und ich den Gixer nicht schrotten wollte. Respekt!

Trotz dem bescheidenen Wetter war es mal wieder ein super Wochenende, leider mit einem meinerseits nicht erfüllten Ziel.