Rijeka (HR) mit Jura-Racing vom 16.03.2001 bis 18.03.2001

Nico schrieb am 20.03.2001 in de.rec.sport.motorsport.motorrad:

Aloa,
anbei der heiss ersehnte Bericht des Piega-Teams. Bilder dazu gibts in Kürze auf unserer Homepage.


Bierisieren auf der Anfahrt
Und endlich war es soweit: nach 4 Monaten des Wartens durften wir uns einmal wieder auf ein Ringwochenende begeben. 8 Stunden in Reidi's neuem LT brachten die 4 Mannen (Harschi, Alex, Reidi und mich) und 4 Moppeds nach Rijeka. Kurz nach unserer Ankunft kamen auch Hoss und Corinna an, die die Box, Werkzeug, Essen, Bier, Erfahrungen, etc. mit uns teilten. Kaum ein paar Minuten später standen auch schon drsmmler in der Box. Papi lies uns an seinen Ringisier-Erfahrungen teilhaben und mäkelte Harschis Material an, wofür der sich jedoch noch rächen würde (s.u.)...
Man beachte: es war Harschis ERSTES Ringevent!


Nico beim Posen
-Freitag- Am ersten Ringtag hatten wir viel Glück mit dem Wetter und mal wieder Pech mit der FZR. Trotz Reinigung des Vergasers spotzte das Teil nur und Reidi und ich teilten uns die R1. Reidi fuhr 1:43 im Zeittraining, ich lediglich 1:46. Wieder bewies sich, dass das Fahrwerkstuning durch Emil Schwarz wahre Wunder bewirkt, da die R1 nun wunderbar stabil die Spur hält, nicht wackelt und das Reifenbild göttlich ist (wir sind zu zweit das ganze Wochenende gefahren und der Slick hält mindesten einen weiteren Tag). Aber irgendwie liegt mir die R1 eben nicht und so war keine bessere Zeit drin. Leider muss ich auch sagen, dass Freitag morgens die Strecke total überfüllt war. Es war nahezu unmöglich eine freie Runde zu drehen, man war ständig am Überholen (naja, vielleicht wurde ich auch ein-, zweimal überholt). So hatte ich mir die "Super Jura Orga" wirklich nicht vorgestellt. Harschi und Alex fuhren beide schon deutlich unter 2.00, IMHO nicht schlecht.


Reiterer mit D wie Doni
beim Extremdoping
-Samstag- gabs ja dann leider ganztäglich Regen und nach langem Ringen entschloss ich mich mal ne Runde mit Regenreifen zu drehen - allerdings auf der FZR, deren schlechtes Benehmen wir durch einen neuen teuren Satz Zündkerzen vom unfreundlichen Jura-Teilefuzzi Geeck auszutreiben versucht hatten. Ergebnis: Regenfahren is geil, leider funzte die FZR wieder nicht richtig, so dass es bei ein paar Runden im Regen blieb. Also nuckelten wir schon reichlich früh an unserem 30l Fass Bier :-). Das Fass war dann gegen 23:00 leer, Alex dafür aber voll. Er sprach als hätte er ein gutes Dutzend Wolldecken im Mund und kam daher am

-Sonntag - kaum aus der Kiste. Das Wetter war wieder ok und - welch Wunder - die FZR funktionierte nach einer erfolgreichen Zundspülen Transplantation wieder! Und so gönnten wir der Kleinen an diesem Tag kaum eine Verschnaufpause und brannten eine respektable 1:44:2 aufs Parkett. Nicht schlecht für so nen Krapfen, oder Papi?


Reidi zeigts dem Harschi
Den absoluten Hammer landete jedoch Harschi noch Sonntags. Ich drehte gerade ein paar Runden und überholte Harschi nach einem seiner Ausflüge ins Kiesbett. Er signalisierte mir, dass alles o.k. sei und ich fuhr weiter. Klar: Harschi liegt sicherlich weit hinter mir. 2-3 Runden später fuhr ich auf die Curbs und wurde deswegen etwas langsamer da schoss er auf einmal an mir vorbei. Er war die ganze Zeit hinter mir und das bei Zeiten unter 1:50 mit einer serienmaessigen(!) FZR 600 Bj. 92(!!) mit 92 PS(!!!) die sie irgendwann mal gehabt haben soll und mit dem laut Papi abgegammelten Reifen(!!!!). Laut offizieller Zeitnahme fuhr er 1:48, was meines Erachtens für das erste Mal Rennstrecke wirklich hammermaessig ist (zum Vergleich: Papi fuhr im Qualifying AFAIR 1:44). Da kann sich Papi warm anziehen, sonst wird er bald noch von der alten Gurke hergebrannt :-). Alex scheinbar dadurch angespornt fuhr dann auch noch 1:50 im englischen Stil. Sieht echt witzig aus.
Der Sonntag nachmittag war wie immer super zu Fahren, nix los. Um 17:00 hatten wir dann aber auch genug, packten und fuhren nach Hause.

Fazit: Jura kocht auch nur mit Wasser, ProSpeed hat unserer Erfahrung nach die beste Orga und beste Stimmung. Wochenende war sehr schön, obgleich der Samstag ins Wasser fiel. Dennoch ein Saisonauftakt ohne Stürze fürs piega-Team :-).