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Reifen
Strassenreifen Normale Strassenreifen sind eindeutig nichts für den Ring. Sie erhitzen zu schnell, haben zu wenig Grip und die Haftung kann schlagartig abreissen. Ausserdem verschleissen sie wesentlich schneller als Slicks oder andere Rennsportreifen (wie z.B. Michelin Pilot Race oder Metzeler Rennsport, die eindeutig nicht zu normalen Strassenreifen zählen).
Slicks / Rennsportreifen

Nun steht man also vor der Qual der Wahl. Welche Reifen? Harte oder weiche, mit Profil oder ohne, und welcher Hersteller? Hier heißt es Testen! Meiner Einer muß gestehen nur sehr wenig Unterschiede in punkto Haftung zu bemerken, Grip hatten alle von mir gefahrenen Reifen jedenfalls ausreichend (im Neuzustand natürlich :). Aber man kann natürlich auch daraus eine Wissenschaft machen und für die unterschiedlichen Strecken unterschiedliche Mischungen verwenden etc. Ich merke jedenfalls keine wesentlichen Gripunterschiede. Aber wahrscheinlich bin ich deswegen so langsam *g*
Einen Unterschied merkt man jedenfalls sofort - Fahrwerksunruhen. Hier bieten zur Zeit Metzeler mit dem Rennsport und Pirelli mit dem Supercorsa Reifen allererster Wahl. Mit den Mischungen RS1 bzw. SC1 (vorne) und RS2 bzw. SC2 (hinten) liegt man fast immer richtig. Das der Reigen aber eine sehr weiche Karkasse hat, empfiehlt es sich einen etwas höheren Reifendruck zu fahren (2,0 hinten).

Reifenwärmer

Sind auf alle Fälle eine lohnende Investition. Manch einer mag denken es handle sich dabei lediglich um Poserei, das ist aber nur ein angenehmer Nebeneffekt *g*. Ein Reifen hat den größten Verschleiß wenn er kalt ist, d.h. die ersten zwei Runden. Da die Reifenwärmer die Reifen schon auf Betriebstemperatur erhitzen, vermindert sich der Verschleiß erheblich. Ebenso vermindert sich die Sturzgefahr, da man schon ab der ersten Runde Vollgas geben kann.
Bei den aktuellen Rennprofilreifen wie Pirelli Supercorsa und Metzeler Rennsport soll die Warmfahrproblematik nicht so hoch sein, wir haben dazu aber noch zu wenig Erfahrung damit.

Reifendruck Durch die verstärkte Walkarbeit der Reifen auf der Piste fährt man mit wesentlich geringerem Luftdruck. Der hintere Reifen sollte in kaltem Zustand zwischen 1.9 und 2.0 bar betragen, der vordere zwischen 2.0 und 2.1. Hinten eben immer 0.1 bar weniger als vorne. Reifendruck regelmäßig prüfen nicht vergessen.

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